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untitled, 2019/2020
Life_Stock
Öffentlich nutzbarer instagram augmented reality „Face-Filter“; publiziert und verifziert durch facebook und instagram.
Life_stock bildet eine digitale erweiterung der Ausstellung „un_content“ und kommentiert kritisch kommerzielle Bildprodukte und die Politik sozialer online Platformen. Im Hinweis auf „kreative“ Features von Social Media Plattformen und der User basierten unvergüteten (exposure) erstellung von Content hinterfragt die Anwendung die gegenwärtige Aufmerksamkeitsökonomie im interpersonellen Wettbewerb, ökonomisches Framing des Kreativbegriffs sowie den Authentizität als ökonomischen Wertes. Das Wasserzeichen, als Signifikant und Merkmal von allgegenwärtigen kommerziellen Bildern und Attraktoren, die wiederum als Blaupause für private und professionelle Präsentationsstratgien und ihren viralen Imperativ steht.
instagram: https://www.instagram.com/a/r/?effect_id=579550172798575
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un_content, 2019
Wand mit Schriftzug in etched-glass-OptikAcrylglas farblos XT 2 mm, 12 x 2 Meter
Messebau Textilspannrahmen, 16:9, 23 mm(Dekotex Messestoff / Druck uni weiß, unbedruckt, 210 gr./qm, matte Oberfäche, sehr kraftvol-les Druckergebnis, B1 zertifziert)115 x 200 cm / 155 x 88 cm
3 Sockel, Holz, weiß lackiert30 x 30 x 100 cm / 30 x 30 x 112 cm / 26 x 26 x 121 cm
Messe/Werbe-Figurenaufsteller – Frei-Form Konturfräsung Stadur Viacom Easyprint Leicht-schaumplatte2 lizensierte Shutterstock Fotos:„Isolated business man looking side“„Full body of young business woman looking at something, from the back, isolated on white background“
Ausstellungsansicht: Künstlerhaus Bremen
The original Shutterstock Logo is property of Shutterstock Inc. The company is not involved nor accountable for the artwork. The artist doesn’t claim any property rights concerning the Logo. The artist uses the altered logo as a commentary on Mock Up Gal-lery Situations and the absence of Art displayed in these images. The presented Artwork is not for sale nor is the artists getting any commercial gain. The logo is a signifer and a conceptualvisual element which underlines the questions the artwork evokes. The artwork is not for sale. The Prints (isolated Business Man) and (business Woman looking at something, isolated on white) are licensed by shutterstock and have been bought by the artist) no commercial gain or claims concerning the property rights are made by the artist. The artist is not responsible for reprints and documentation footage which will circulate from the artwork by any third parties.
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un_content, 2019
Wand mit Schriftzug in etched-glass-OptikAcrylglas farblos XT 2 mm, 12 x 2 Meter
Messebau Textilspannrahmen, 16:9, 23 mm(Dekotex Messestoff / Druck uni weiß, unbedruckt, 210 gr./qm, matte Oberfäche, sehr kraftvol-les Druckergebnis, B1 zertifziert)115 x 200 cm / 155 x 88 cm
3 Sockel, Holz, weiß lackiert30 x 30 x 100 cm / 30 x 30 x 112 cm / 26 x 26 x 121 cm
Messe/Werbe-Figurenaufsteller – Frei-Form Konturfräsung Stadur Viacom Easyprint Leicht-schaumplatte2 lizensierte Shutterstock Fotos:„Isolated business man looking side“„Full body of young business woman looking at something, from the back, isolated on white background“
Ausstellungsansicht: Künstlerhaus Bremen
The original Shutterstock Logo is property of Shutterstock Inc. The company is not involved nor accountable for the artwork. The artist doesn’t claim any property rights concerning the Logo. The artist uses the altered logo as a commentary on Mock Up Gal-lery Situations and the absence of Art displayed in these images. The presented Artwork is not for sale nor is the artists getting any commercial gain. The logo is a signifer and a conceptualvisual element which underlines the questions the artwork evokes. The artwork is not for sale. The Prints (isolated Business Man) and (business Woman looking at something, isolated on white) are licensed by shutterstock and have been bought by the artist) no commercial gain or claims concerning the property rights are made by the artist. The artist is not responsible for reprints and documentation footage which will circulate from the artwork by any third parties.
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Art Review , 2016/2017
Art Review,Galeria ANHAVA Helsinki, (FIN), 2016
PICTURE(S) NOW, Helmut Newton Foundation, Museum für Fotografe, Berlin (GER), 2017
online video excerpt:http://www.danielneubacher.com/Video/artreview.mov
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Art Review, 2017
Art Review, Issue September 2016
iPhone 5s white, USB Powerbank,Video-dokumentation, Instagram Publikationen eines Ausstellungsrundgangsdie ein Augmented Reality 3D Model von Marcel Duchamp ́s Fountain Piece zeigen.
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template , 2016
Luftschloss, Sonderstruktur Hüpfburg
Farbe: Schwarz nach Kundendesign
Größe: 5,4 x 5,1 x 4,24
Inkl. Gebläse, Lieferung frei Haus, Museumsluft
Die Arbeit Luftschloss nimmt sich das Template zum absoluten Ausgangspunkt. Eine vom Künstler digital designte Hüpfburg wird mit dem Standard-Template der Produkti-onsfrma zusammengeführt, produziert, geliefert und ausgestellt. Ein hybrides Kunst-produkt ist das Resultat. Diese Produkt füllt sich zyklisch mit der Luft des Ausstellungsraumes um zu voller spektakulärer Größe zu gelangen um im Anschluss sofort wieder in sich zusammen zu fallen.
online video excerpt:www.danielneubacher.com/Video/luftschloss_template_2016.mp4
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processed_work, 2014
Installationsstative, Video-Guide, Sockel, Studio-Softboxen, Webseite, Titelschilder
Die Arbeit processed_work verweist selbstrefferenziell auf ihren Zustand ausgestellt zu sein. Eine synthetisierte weibliche Stimme im Videoguide erklärt in selbstsicherem kompetentem Kunstjargong, was sich auf dem Sockel befndet und erläutert materielle Herstellungsprozesse sowie die Motivation des Künstlers. Fragen um Imitation und Orginal werden angesprochen. Ein Hochaufösendes Slow Motion Video zeigt des eratischen Objekt aus verschiedensten Perspektiven und erinnert an Werbeästheik. Der sakral anmutende Aufbau, der ausschließlich aus Dokumentations- und Studiowerkzeugen besteht, versperrt den Blick auf den Sockel. Eine begleitende Webseite bewirbt das Objekt auf dem Sockel. Zwei unterschiedliche Titelschilder, sowohl am Sockel als auf der gegenüberliegenden Wand treffen unterschiedliche Aussagen über das ausgestellte Objekt.
online video excerpt:www.danielneubacher.com/Video/Processed_Work_2014_HD.mp4
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processed_Work, 2014
verarbeitete_Arbeit, processed_Work
Ton, Gips, Acrylfarbe, Acrylharz
„Ein Stamm, ein hölzernes Fragment. Die Skulptur veranlasst den Betrachter zunächst, näher heran zu treten, die Oberfäche mit den Augen abzutasten und den Detailreichtum aus Rissen, Linien und Mustern zu erkunden.Zunächst scheint das, was der 1985 geborene Daniel Neubacher mit dieser lapidar (Ohne Titel) Stamm, 2014, genannten Arbeit macht, exakt jener halb ironischen, halb provokati-ven Geste zu entsprechen, die auch bei anderen Künstlern seiner Generation so populär ist und die vor allem zu untersuchen scheint, was eigentlich noch Skulptur sein kann. Man denke an Klara Lidén, die Mülleimer an öffentlichen Orten abschraubt und diese als Readymades aufreiht; oder an Sofa Hultén, die das Innere eines mit rostigen Schrauben gefüllten, alten Werkzeugkastens säuberlich im White Cube ausbreitet. Die Semantik der Dinge am Rande des Wahrnehmbaren verschieben, einen maximalen, theatralischen Ef-fekt durch minimalen Aufwand erzielen, Abfall und Gefundenes zeigen, Abnutzung statt Gestaltung vorführen: allesamt Aktionen, die einander in seiner Beiläufgkeit irgendwann ähneln. Auch Neubacher scheint hier eine aufs absolute Minimum reduzierte Materialität zu zelebrieren, die seine eigene Fragwürdigkeit gleich mit ausstellt.Doch der zweite Blick zeigt, dass man in diese Richtung völlig falsch denkt. Hier handelt es sich eben nicht um eine nachlässige, den Begriff der Skulptur, wie es so gern heißt, „unterwandernde“ Pose, sondern um das genaue Gegenteil: eine Übererfüllung des Genres, Neubacher geht hier mit einem fast manischen Interesse an handwerklicher Prä-zision vor. Das hier sorgfältig Bloßgelegte, exponierte Material des natürlichen, ursprüng-lichen und „echten“ sind nämlich tatsächlich seinen realen Vorbildern minutiös nach-empfundene künstliche artefakte. Er formt die Natürlichen Dinge als täuschend echte Objekte ab. Dabei zeigt er sich akribisch bemüht um eine Mimikry, die zahlreiche Fragen aufwirft – was ist authentischer: das Original oder das Imitat?
online video excerpt:www.danielneubacher.com/Video/Processed_Work_2014_HD.mp4
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processed_Work , 2014
erarbeitete_Arbeit, processed_Work
Ton, Gips, Acrylfarbe, Acrylharz
„Ein Stamm, ein hölzernes Fragment. Die Skulptur veranlasst den Betrachter zunächst, näher heran zu treten, die Oberfäche mit den Augen abzutasten und den Detailreichtum aus Rissen, Linien und Mustern zu erkunden.Zunächst scheint das, was der 1985 geborene Daniel Neubacher mit dieser lapidar (Ohne Titel) Stamm, 2014, genannten Arbeit macht, exakt jener halb ironischen, halb provokati-ven Geste zu entsprechen, die auch bei anderen Künstlern seiner Generation so populär ist und die vor allem zu untersuchen scheint, was eigentlich noch Skulptur sein kann. Man denke an Klara Lidén, die Mülleimer an öffentlichen Orten abschraubt und diese als Readymades aufreiht; oder an Sofa Hultén, die das Innere eines mit rostigen Schrauben gefüllten, alten Werkzeugkastens säuberlich im White Cube ausbreitet. Die Semantik der Dinge am Rande des Wahrnehmbaren verschieben, einen maximalen, theatralischen Ef-fekt durch minimalen Aufwand erzielen, Abfall und Gefundenes zeigen, Abnutzung statt Gestaltung vorführen: allesamt Aktionen, die einander in seiner Beiläufgkeit irgendwann ähneln. Auch Neubacher scheint hier eine aufs absolute Minimum reduzierte Materialität zu zelebrieren, die seine eigene Fragwürdigkeit gleich mit ausstellt.Doch der zweite Blick zeigt, dass man in diese Richtung völlig falsch denkt. Hier handelt es sich eben nicht um eine nachlässige, den Begriff der Skulptur, wie es so gern heißt, „unterwandernde“ Pose, sondern um das genaue Gegenteil: eine Übererfüllung des Genres, Neubacher geht hier mit einem fast manischen Interesse an handwerklicher Prä-zision vor. Das hier sorgfältig Bloßgelegte, exponierte Material des natürlichen, ursprüng-lichen und „echten“ sind nämlich tatsächlich seinen realen Vorbildern minutiös nach-empfundene künstliche artefakte. Er formt die Natürlichen Dinge als täuschend echte Objekte ab. Dabei zeigt er sich akribisch bemüht um eine Mimikry, die zahlreiche Fragen aufwirft – was ist authentischer: das Original oder das Imitat?
online video excerpt:www.danielneubacher.com/Video/Processed_Work_2014_HD.mp4
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FFF form follows function , 2014
Wandobjekt Japansperrholz, Lasercut